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Diagnostik Dr. med. Theo Neudeck & Dr. med. Daniela Wechsler in Ansbach

Allergische Mechanismen können beteiligt sein an den verschiedensten Erkrankungen der unterschiedlichen Organsysteme des Körpers.

Entzündungen und andere Veränderungen der Haut entstehen als Kontaktekzem gegen einen bestimmten Stoff, wie Nickel oder Duftstoffe, als ausgedehnter Hautausschlag bei einer Arzneimittelallergie.

Bei einer Nesselsucht kann eine allergische Ursache vorliegen.

Allergische Reaktionen gegen Pollen, Tierhaare, Nahrungsmittel, Schimmelpilze und anderes können Ursache sein für Entzündungen der Schleimhäute von Nase und Augen, sowie der Bronchien. Allergie gegen Nahrungsbestandteile können Ursache sein von akuten oder chronischen Beschwerden an Magen und Darm.

Migräne und chronische Kopfschmerzen können allergische Reaktionen als Ursache oder Mitursache haben.

Eine Allergie gegen das Gift von Stechinsekten, Bienen und Wespen kann die betroffenen Patienten in Lebensgefahr bringen. 

Erstes Ziel der allergologischen Diagnostik ist es zu erkennen, ob in diesem speziellen Fall bei diesem Patienten eine allergische Ursache möglich oder wahrscheinlich ist.

Am wichtigsten ist die Anamnese durch einen erfahrenen Untersucher. Manchmal sind Zusammenhänge klar und offensichtlich, wenn Augentränen und Asthma nach dem Streicheln einer Katze auftreten, manchmal braucht es viele Überlegungen und Tests, bis ein spezieller spanischer Rotwein als Ursache der Migräne oder der Gummibaum als Grund eines Asthma bei Latexallergie erkannt sind.

Ob eine Allergie vorliegt wird mit verschiedenen Testverfahren untersucht

Im Pricktest

wird untersucht, ob gegen einen bestimmten allergieauslösenden Stoff, ein Allergen, im Blut oder im Gewebe Antikörper vorhanden sind. Wenn dies der Fall ist, tritt am Ort des Kontakts eine Reaktion in Form einer Rötung oder Quaddel auf.

Der Test gibt Information, ob überhaupt Antikörper vorhanden sind und in einem gewissen Umfang, wie viele Antikörper vorhanden sind, wie stark der Organismus gegen das entsprechende Allergen sensibilisiert ist.

Mit diesem Testverfahren kann man schnell und einfach viele verschiedene Allergene testen und eine etwaige Reaktionsbereitschaft vom Soforttyp erkennen. Dieser Mechanismus ist beteiligt an den allergischen Reaktionen gegen Pollen, Tierhaare, Hausstaubmilben, Insektengiften, vielen Reaktionen gegen Nahrungsmittel und Medikamente.


Im Epikutantest

untersucht man, ob weiße Blutkörperchen vorhanden  sind, die gegen einen speziellen Stoff eine Reaktionsbereitschaft entwickelt haben.

Man bringt dazu den Stoff in einer kleinen Kammer auf die Haut und fixiert diese mit einem Pflaster. Im Laufe der nächsten Tage wandern im Falle einer Allergie die sensibilisierten weißen Blutkörperchen an diese Stelle der Haut und verursachen dort eine Entzündungsreaktion.

Auftreten und Stärke dieser Entzündungsreaktion sind ein Maß für Bestehen und Schweregrad einer Allergie vom verzögerten Typ. Dieser Mechanismus ist Ursache für Kontaktekzeme bei Allergien z.B. gegen Nickel, Duftstoffe, manche Medikamente und Tausende anderer Stoffe vor allem auch im Arbeitsleben.


In Labortests

kann man das Vorhandensein verschiedener Antikörper und deren Konzentration nachweisen.

Wir führen Rast-Tests zum Nachweis spezifischer IgE-Antikörper durch. Es ist technisch auch möglich, andere Antikörperklassen im Blut nachzuweisen.

In Einzelfällen kann auch der Nachweis von IgG-Antikörpern diagnostisch hilfreich sein, eine generelle Bestimmung vor allem im Rahmen der Nahrungsmittelallergiediagnostik erscheint mir nicht sinnvoll.


Im LTT (Lymphozytentransformationstest)

wird versucht, die Sensibilisierung bestimmter weißer Blutkörperchen gegen einzelne Stoffe nachzuweisen.

Man hofft damit Sensibilisierungen gegen Metalle, z.B. Zahnarztmaterialien oder auch Medikamente nachweisen zu können, die sich im Epikutantest nicht darstellen lassen

Die Aussagekraft dieser Tests ist nur im Einzelfall zu beurteilen.